Die Modernisierung des Montblanc-Tunnels war darauf ausgelegt, dass man die Infrastruktur mit Anlagen von höchstem Niveau ausstattete. Der Tunnel verfügt über eine zentrale technische Verwaltungsstruktur (GTC), und ein Computerleitsystem, welches den Tunnel auf der gesamten Länge kontrolliert und überwacht und die an mehr als 28.000 Kontrollpunkten erfassten Daten verarbeitet. Dieses System ist in der Lage, anormale Situationen jeglicher Art zu erkennen und den Einsatzkräften ein genaues Bild vom Tunnelzustand zu vermitteln, was ihm ermöglicht, die passende Konfiguration der Straßenbeschilderung zu veranlassen, die Lüftung zu regeln, die Tunnelbenutzer zu informieren (über Radio FM, Paneele mit umschaltbarer Meldung), den Rettungsdienst zu benachrichtigen, Alarm zu geben und mit den zum Einsatz bereiten Kräften außerhalb des Tunnels Verbindung zu halten.
Eine komplexe Sicherheitsvorrichtung:
37 Schutzräume
1 Frischluftkanal, der zur Evakuierung der Benutzer mit den Schutzräumen verbunden ist
116 Notruf - Nischen
120 Videokameras
12 FM Radiofrequenzen, die im Tunnel zu empfangen sind und Sicherheitsmeldungen in drei Sprachen übertragen
40 leichte Barrieren, die jeweils mit einem Informationspaneel mit umschaltbarer Meldung sowie einer roten Ampel kombiniert sind
20 an der Tunneldecke befestigte Paneele mit umschaltbarer Meldung
20 Ampeln pro Fahrtrichtung
1 Brandmelde-Kabel mit 3.860 Sensoren
1 Löschwasserleitung
78 Brandschutznischen
116 Rauchabsaugkanäle
76 am Gewölbe angebrachte Strahlventilatoren
10 Radaranlagen zur Geschwindigkeitskontrolle
10 Radaranlagen zur Kontrolle des Fahrzeugsabstands
36 Pannenbuchten
1 Zentralstelle für den sofortigen Einsatz und 2 externe Posten
2 Barrieren an den Portalen
4 Wasserbehälter mit jeweils 120 m³ Kapazität
4 640 Lampen
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